Angeln an der Rhone bei Avignon


Eine unserer Urlaubsetappen in diesem Jahr führte uns an die Rhone bei Avignon.
Wir hatten schon gehört,daß die Rhone fischreich sein soll, aber sie übertraf unsere Hoffnungen noch!!
Der erste Eindruck war abgesehen von der schönen Landschaft allerdings eher etwas negativ,da der Fluss in diesem Bereich eher einen kanalisierten Eindruck machte.
Die Schönheit der Landschaft, und der tolle Charme von Avignon entschädigte uns hierfür voll und ganz.
Zudem entpuppte sich die Rhone als einer der fischreichsten Gewässer, die ich bisher erlebt habe!!




Blick auf die"Petite Rhone"

Nachdem wir uns mit unserem Wohnmobil häuslich eingerichtet hatten, stand einer erste Uferbesichtigung zwecks geeignetem Angelplatz nichts im Wege.
Am Ufer der Rhone wimmelte es nur so von großen Döbel, Barben und anderen Fischarten!!


Es gestaltete sich schwieriger als erwartet einen guten Angelplatz zu finden,da die Böschungen glatt und ziemlich steil waren.
Doch der Anblick der vielen Fische entschädigte uns voll dafür.
Doch leider war vor dem Angeln erst noch Stadtbesichtigung und Shopping angesagt,wobei sich Avignon von seiner besten Seite zeigte!!
Die Altstadt ist ein wahrer Traum, und zudem waren wir in der Festivalzeit dort.Es herrschte ein reges und buntes Treiben!!
Leider erwies sich die Suche nach einem Angelshop als schier aussichtslos, selbst im Touristikzentrum konnte man uns nicht weiterhelfen!
Also blieb uns nur die Möglichkeit mit Mais oder Brot zu fischen. .


Ich hatte mir am nächsten Morgen eine Stelle an der Verbindungsbrücke der Insel nach Avignon ausgesucht, und mit Mais kurz angefüttert.Meine Rute war mit einem 50g Futterkorb bestückt, den ich mit einer Brot-und Maisfüllung gefüllt hatte.
Nach ca 5 Minuten der erste Fisch!!

Eine schöne Barbe hatte den Maisköder genommen,und es sollte nicht die letzte sein!!
Leider war meine SD-Karte nicht ok,so gingen einige Bilder von Barben bis 8 Kilo verloren(Heul)

Trotzdem ich aus Platzmangel nur eine Teleskoprute mit 100g Wurfgewicht mithatte, fing ich mit dem Futterkorb Fisch auf Fisch!!

Hier eine schöne Karausche!!
Wieder eine gute Barbe


Karausche
Ein dicker Giebel





Und dann waren da noch diese Hammerbisse, die einem fast die Rute ins Wasser rissen und Schnur und Rolle zum singen brachten!!
Eine Nachfrage beim Eigentümer des Campingplatzes,der überigends sehr gut deutsch spricht ergab, daß in diesem Bereich der Rhone rund um die Insel
jährlich ettliche Waller von bis zu 100kg und Karpfen jenseits von 30kg gefangen werden!!
Ob ich mit einem dieser Kraftmonster Kontakt hatte,wer weiß???
Bei meinem nächsten Besuch dort werde ich auf jedenfall bestens ausgerüstet sein!!!

Hier noch einige Tipps für das Angeln in Frankreich!!
Als Tourist braucht man in Frankreich in öffentlichen Gewässern die Touristenkarte für 16 Euro, oder die Jahreskarte für 58 Euro, welche zum Angel an allen Flüssen in Frankreich berechtigt.
Die Rhone hat in etwa die gleiche Strömung wie der.Rhein am Niederrhein

Ruten:Karpenruten ab 3LBS, oder starke Feederruten ab 150g Wurfgewicht.
Die Schnur sollte monofil sein,da sich geflochtene Schnüre durch die scharfkantigen Steine in der Rhone auf Nimmerwiedersehen verabschieden(durchscheuern)!!
Schnurstärke nicht unter 0.35mm

Ps:Es lohnt sich nicht in der Strommitte zu fischen, die Fische halten sich alle im Uferbereich auf!!!
Angelzubehör unbedingt von zu Hause mitbringen eher findet ihr die berühmte Nadel im Heuhaufen,als in Frankreich ein Angelgeschäft!!!

Petri Heil sagt Klaus!!

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